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Report:
Lange mussten sich die europäischen Spieler gedulden,
doch nun endlich können wir auch hierzulange die
Welt von Animal Crossing entdecken.
Im Großen und Ganzen ist Animal Crossing wie das
realle Leben. Zu Spielbeginn müsst ihr euch einen
Namen für eure Stadt überlegen, in der ihr auch
sogleich ein Haus kauft. Was Anfangs nach einem richtigen
Schnäppchen aussieht, enpuppt sich als Schuldenfalle
(20.000 Sternies). Um diese wieder abbezahlen zukönnen,
müsst ihr einen Job beim Ladenbesitzer Tom Nook annehmen,
wo ihr euch euer Geld mit Fischfang oder Früchtesammeln
verdient.
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Insgesamt gibt es in Animal Crossing über
200 Charaktere, von denen euch zu Beginn jedoch nur 6
Mitbewohner zur Verfügung stehen.
Das Besondere an diesem Spiel ist der Echtzeit-Modus.
Denn das Game orientiert sich an der Uhr des Gamecubes.
Spielt ihr also Abends, habt ihr in der "Animal
Crossing-Welt" auch gerade Abend und steht ein
wichtiges Ereignis an, wie z.B. Weihnachten, so werdet
ihr von euren virtuellen Mitbewohner beschenkt.
Doch nicht nur die Uhrzeit spielt eine wichitge Rolle,
sondern auch die Tage und so kann es durchaus sein, dass
einige Gegenstände nur an bestimmten Tagen gekauft
werden können. Aufgrund dieser Tatsache ist Animal
Crossing nicht nur ein Spiel für die Woche
oder den Monat, sondern für das ganze Jahr. Aber
diese enorme Zeit werdet ihr auch brauchen, wenn ihr alle
Features des Spieles kennen lernen wollt.
Zwar ist das manipulieren der Zeit machbar, wird aber
von Resetti, dem Aufpasser, schnell in Kenntnis genommen
und mit einer Standpauke belohnt. Wollt ihr als legal
an der Uhr rumdrehn, so könnt ihr dies bei dem Gyroiden
machen.
Was die Grafik und den Sound angeht, so hat sich Animal
Crossing bestimmt nicht mit Ruhm bekleckert, auch
wenn sie schon 2 Jahre alt ist. Nichts desto Trotz bietet
dieser Titel eine absolute geniale Echtzeit-Simulation.
N-Zone vergibt 89% und schreibt:
"Tolle Simulation. Ein hoher Langzeitspielwert
und ein Spaß für die ganze Familie!"
(Ausgabe 11/04)
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