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Neben den etablierten Modi für schnelle Rennen zwischendurch
ist es vor allem der Karrieremodus, der dieses Spiel ausmacht.
Angefangen mit einem Wagen ohne jegliche Modifikationen
gilt es, durch erfolgreiche Rennen Geld zu sammeln und
dieses in allerhand Tuning-Teile namhafter Marken wie
Enkei, Momo oder Sparco zu stecken. Nur so kann man sich
die Anerkennung der Mitstreiter verschaffen, darf gegen
sie fahren und klettert in der Rangliste nach oben.
Einerseits spannend und fesselnd ist der Karrieremodus
aber nicht frei von Schwächen. So kann man nach dem
erfolgreichen Absolvieren aller Rennen seinen aufgemotzten
Wagen nicht weiter fahren, sondern muss wohl oder übel
von vorn beginnen. Auch ist der Weg ziemlich starr vorgezeichnet
und die Frage ist nicht ob, sondern wann man das Ziel,
Erster zu sein erreicht. So kann es speziell bei den sehr
engen Drag-Rennen passieren, dass man mehrere Versuche
bis zum Sieg braucht. Aber besser eine zu hohe als zu
niedrige Messlatte.
Schwer wiegender mag für Detail liebende Spielernaturen
das wenig realistische Schadensmodell sein. So ist es
nahezu unmöglich, einen Totalschaden zu verursachen.
Crashs werden einzig mit Punktabzügen quittiert,
die wiederum keinen allzu negativen Einfluss auf den Spielverlauf
haben. So neigt man schnell dazu, die Leitplanke als Fahrhilfe
zu missbrauchen.
Fazit: Abgesehen von kleineren
Schwächen ist Need for Speed: Underground
ein packendes Rennspiel, das viele Stunden erstklassiger
Unterhaltung beschert. Bleibt nur zu hoffen, dass dem
Spieler im achten Teil endlich die Möglichkeit gegeben
wird, sein virtuelles Traumauto auf eine echte Straße
zu bringen. Wer ein Rennspiel mit hervorragender Grafik
und einem fesselnden Karriere-Modus sucht und auf einen
LAN-Modus verzichten kann, ist mit Need for Speed:
Underground bestens bedient. --Alex Werner
Pro:
Hervorragende 3-D-Grafik
Fetzige Soundkulisse
Lizenzierte Wagen mit detaillierter Darstellung
Kontra:
Kein LAN-Multiplayer-Modus (nur Online)
Unrealistisches Schadensmodell
Lineares Karrieremodell
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