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Der neuste Teil der Resident Evil-Serie orientiert
sich spielerisch stark an den Vorgängern. In vorgerenderten,
statischen Hintergründen stapfen Ihre Charaktere
langsam von Bild zu Bild, bekämpfen Zombies und lösen
Rätsel. Richtig gelesen, sowohl Billy als auch Rebecca
stehen Ihnen zur Auswahl -- und das erstmals zeitgleich.
Mit einem einzigen Tastendruck springen Sie zwischen den
Helden hin und her, der andere wird derweil vom Computer
übernommen. Capcoms Designer machen sich diesen Kniff
an vielen Stellen zu Nutze: Einmal muss Billy für
Rebecca einen Schalter umlegen, damit diese an anderer
Stelle eine Tür passieren darf.
Obwohl noch immer keine Echtzeit-Grafiken zum Einsatz
kommen, sieht die Optik von Resident Evil 0
alles andere als altbacken aus. Wie im Remake des ersten
Teils wurde die Grafik-Power des Cube für die Ausleuchtung
der statischen Hintergründe benutzt und das Ergebnis
kann sich sehen lassen. Auch der Detailgrad der Protagonisten
ist in den Echtzeit-Zwischensequenzen noch kaum von den
Render-Animationen zu unterscheiden.
Fazit: Trotz kleiner Innovationen spielt sich Resident
Evil 0 wie seine Vorgänger und sieht auch optisch
dem Remake des ersten Teils verblüffend ähnlich.
Wer sich für Survival-Horror und speziell Resident
Evil begeistern kann, der wird nicht enttäuscht werden
-- Gänsehautatmosphäre ist jedenfalls garantiert.
--Patrick Streppel
Pro:
Hübsch ausgeleuchtete Räume
Partner-Zapping für Charakterwechsel
Vorgeschichte von Resident Evil wird enthüllt
Kontra:
Alte Macken der Serie übernommen
(© 1998-2001 Amazon.com, Inc. und
Tochtergesellschaften)
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